Jura-Tauchgänge am 24. und 31. Mai
Am 24. Mai und am 31. Mai machten sich jeweils zwei Gruppen des Tauchclubs Singen auf den Weg zum Wrack der Jura.
Früh am Morgen begann die Ausfahrt mit dem Treffen der Buddy-Teams in Bottighofen. Nachdem die Ausrüstung angelegt, die Stages an Bord gebracht und ein kurzes Briefing durchgeführt worden waren, konnte es losgehen. Unser Skipper Erich wusste genau, an welcher Stelle er das Grundgewicht nach nur wenigen Minuten Fahrt platzieren musste.
Nach der Rolle rückwärts über die Bordwand wurden uns die Stages gereicht und wir waren bereit zum Abtauchen. Auf 30 Metern Tiefe wechselte die Farbe der Schottleine von Blau auf Gelb – ein Zeichen dafür, dass wir das Wrack erreicht hatten.
Wie versprochen lag das Grundgewicht direkt am Bug der Jura. Dort begann unsere Runde um das Wrack mit einem kurzen Halt am bekannten Jura-Schriftzug über dem Schaufelrad.
Weiter ging es vorbei an der Treppe und den Bullaugen bis zum Steuerruder. Das kleine Beiboot hinter der Jura sei übrigens nicht original, wurde uns erklärt.
Anschließend führte unser Weg über das Deck mit einem beeindruckenden Blick auf die alte Dampfmaschine. Zwischen den beiden Schaufelrädern hindurch tauchten wir weiter nach vorne zur Ankerwinde. Nachdem wir uns auch noch die kunstvollen Schnitzereien am Bug der Jura angesehen hatten, war es Zeit, den Aufstieg zu beginnen.
So verbrachten wir knapp 40 Minuten am Wrack und kamen auf eine Gesamttauchzeit von rund 80 Minuten.
Genau eine Woche später, am 31. Mai, wollten eine zweite und eine dritte Gruppe ebenfalls die Jura besichtigen. An diesem Tag starteten wir noch etwas früher, da für die Mittagszeit Wind vorhergesagt war. Wieder trafen wir uns im Hafen von Bottighofen.
Erich, unser Skipper, war erneut bestens vorbereitet und gut gelaunt. Zielsicher brachte er uns wieder direkt zum Bug der Jura.
Nach dem Abtauchen begann unsere Runde um das Wrack. Dieses Mal nahmen wir uns etwas mehr Zeit, um einige schöne Fotos aufzunehmen. Nach 40 Minuten Grundzeit war es leider wieder an der Zeit, den Aufstieg anzutreten. Nach insgesamt 80 Minuten Tauchzeit erreichten wir die Boje und wurden wieder an Bord genommen.
Zurück im Hafen erfolgte ein schneller Wechsel: Wir stiegen aus, die nächste Gruppe stieg ein, und schon ging es für die nächsten vier Taucher zum Wrack.
Pünktlich zur Mittagszeit waren schließlich alle Taucher wohlbehalten und begeistert wieder an Land. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Essen in Allensbach.






















